
KUNDEN
Unsere Kunden realisieren Infrastrukturanlagen. Damit ein Vorhaben genehmigt werden kann, braucht es einen nachvollziehbaren Standortnachweis – in vielen Fällen in Form einer Variantenprüfung mit gesamtheitlicher Interessenabwägung.
Dabei verfolgen unsere Auftraggeber in der Regel zwei Aufgabenstellungen:
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den bestgeeigneten Standort für eine Anlage zu bestimmen, oder
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die beste Linienführung zu definieren, um zwei Punkte infrastrukturell zu verbinden.
Im Verkehrsbereich betrifft dies insbesondere Eisenbahnen und Bergbahnen. Im Energiesektor begleiten wir Vorhaben im Bereich erneuerbare Energien, Stromnetze und Fernwärmenetze. Solche Projekte sind raumwirksam, berühren vielfältige Interessen und erfordern eine sorgfältige, transparent dokumentierte Herleitung der bevorzugten Lösung.
Wir unterstützen unsere Kunden dabei, den Variantenraum zu öffnen, realistische Optionen zu entwickeln, diese fachlich zu qualifizieren und die relevanten Interessen systematisch gegeneinander abzuwägen – mit dem Ziel, eine planerisch stimmige, technisch tragfähige und rechtlich robuste Grundlage für das Genehmigungsverfahren zu schaffen.

Um die Bahninfrastruktur bedarfsgerecht auszubauen und regelmässig zu unterhalten, sind Bauvorhaben rund um Bahnhöfe oder Rangierflächen notwendig. Wir übernehmen die Suche nach den besten Standorten und prüfen die sich anbietenden Ausführungsvarianten.

Freileitungen neu zu errichten oder erneuern, gestaltet sich als anspruchsvolle Aufgabe. Neue Kabelleitungen beeinträchtigen zwar nicht das Landschaftsbild. Sie können jedoch andere Interessen wie Gewässerschutz oder Schutzwälder betreffen. Hier ist der Bauherr gefordert zu belegen, dass seine Baueingabe auf der am wenigsten nachteiligen Variante beruht. Erst recht muss die Standortwahl bei Bauvorhaben rund um Unterwerke oder Trafostationen ausserhalb der Bauzone sorgfältig begründet sein.

Fernwärme-Netze befinden sich im städtischen Gebiet. Ihre Leitungen verlaufen meist unter dem Strassennetz und sind daher wenig umstritten. Anders verhält es sich bei den zentralen Energieanlagen. Für die Standortwahl gilt es, die komplexe Interessenlage zu erfassen und mittels einer Abwägung den Standortentscheid zu begründen.

Zeitgemäss erneuerbare Anlagen wie Wind , Solar und Kleinwasserkraft haben einen Einfluss auf Natur und Landschaft. Eine ganzheitliche Interessenabwägung legt das Kosten-Nutzen-Verhältnis offen, eine Nachhaltigkeitsbeurteilung beschreibt objektiv den Grad Nachhaltigkeit.

Unterschiedliche Behörden haben die Aufgabe, Baugesuche hinsichtlich ihrer Genehmigungsfähigkeit zu prüfen. Im Falle von sich abzeichnenden Interessenkonflikten sind Interessenabwägungen gefordert, welche alle juristischen Anforderungen erfüllen.
